Bayrische Abitur 2014 CAS B Stochastik I 1

a) Die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig ausgewählte Person weiblich ist und kein Fernsehgerät besitzt, beträgt . b) Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person weiblich ist, beträgt rund . c) Wären die beiden Ereignisse voneinander unabhängig, so wäre die Wahrscheinlichkeit des Eintretens beider Ereignisse gleich dem Produkt der Wahrscheinlichkeiten der beiden Ereignisse. Dies ist nicht der Fall. d) Die gegebene Summe beträgt etwa . Der gegebene Schluss ist im Allgemeinen nicht zulässig:
  • Es ist davon auszugehen, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Fernsehgerät zu besitzen, mit dem Alter zusammenhängt. Die gegebene Wahrscheinlichkeit bezieht sich auf alle 12 bis 19 - Jährigen, die Schülerinnen werden aber alle aus der 9. Jahrgangsstufe gewählt.
  • Zudem ist davon auszugehen, dass die Bildung mit der Wahrscheinlichkeit, ein Fersehgerät zu besitzen, zusammenhängt. Es müssten daher 25 Mädchen aus allen Bildungsschichten, nicht nur solche, welche noch in die Schule gehen, betrachtet werden.
Insgesamt sind damit die 25 Schülerinnen keine repräsentative Auswahl der 12 bis 19 - Jährigen.