Google Classroom
GeoGebraGeoGebra Classroom

Astronomische Betrachtungen

Unser Sonnensystem

Unser Sonnensystem besteht aus 8 Planeten, die in der Reihenfolge vom sonnennächsten zum Sonnenfernsten wie folgt benannte werden:
  1. Merkur
  2. Venus
  3. Erde
  4. Mars
  5. Jupiter
  6. Saturn
  7. Uranus
  8. Neptun
Der früher noch dazu genommene Pluto verlor am 24.08.2006 seine Definition als Planet, weil er zu klein ist. Früher galt der Satz: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten! Damit können Sie sich weiterhin die Reihenfolge der Planeten unseres Sonnensystems merken, denn ob nun Planet der nicht, der Pluto gehört zu unserem Sonnensystem und ist ein Himmelskörper, der sich auf einer Ellipsenbahn um unseren Fixstern - die Sonne dreht. Wenn es nur um die acht Planeten gehen soll, schlage ich vor: Meine vielen Erklärungen machen jeden Studierenden unglaublich neugierig - perplex. Vielleicht finden Sie ja einen Merksatz, der origineller und leichter ist! Für die erdnächsten Planeten können Sie das folgende Applet benutzen, weil es die Grundlagen des Universums zeigt. Dazu gehört, dass die Planetenbahnen Ellipsen sind, die jedoch so schwer von Kreisbahnen zu unterscheiden sind, dass man im Schulleben mit -annähernden- Kreisbahnen gut zurecht kommt.

Das Planetensystem

Scheinbare Berührungen

Durch die Umlaufbahn und den unterschiedlichen Umlaufperioden, sieht man die Planeten immer an unterschiedlichen Stellen am Sternenhimmel. Eine besondere Stellung ist am 21.12.2020 zu beobachten. Schon in den Tagen vorher kann man die Planeten Jupiter und Saturn, die letzten Planeten, die man mit dem unbewaffneten Auge erkennen kann beobachten und sehen, wie sie sich anscheinend auf einem Kollisionskurs bewegen. Am 21.12.2020 gegen 18.00h MEZ ist es dann soweit: Die beiden Planeten scheinen sich zu berühren. Dieses Ereignis wird große Konjunktion ('Vereinigung') genannt. Das leuchtende zu beobachtende Himmelsobjekt ist ein langgezogenes Objekt und kann mit einem Kometen verwechselt werden. Diese große Konjunktion ist etwa alle 20 Jahre zu sehen, und deshalb passt es auch in das Geburtsjahr von Jesus Christus im Jahre Null. Es wird vermutet, dass dieses Ereignis der Stern von Bethlehem ist. Dieses astronomische Erklärung ist insofern plausibel, da Kometen, eher als Unheilsbringer interpretiert wurden. Das nachfolgende Applet zeigt schematisch die große Konjunktion. Dabei ist zu beachten, dass dieses Applet zweidimensional ist, die angeblichen mehrfachen Konjunktionen sind nicht zu beobachten, weil die Planetenbahnen nicht alle in einer Ebene liegen.

Hobbyastronomen

Solche Himmelsereignisse sind für Hobbyastronomen eine echte Freude, und mit unterschiedlicher Technik kann man unterschiedliche Filme oder Fotos machen. Da das wetter eine Beobachtung von Bonn unmöglich machte, hier ein Video, das mir auch aus meditativen Gründen gut gefällt.

The great conjunction