Schuldenbremse Schweiz: Simulation
Bruttoinlandprodukt, Neuverschuldung und Schuldenbremse
Staatsverschuldung: Simulation unter variierenden Annahmen
Die Schuldenquote entwickelt sich in Abhängigkeit der gewählten Parameter. Eine stabile Schuldenquote kann auch erreicht werden, wenn in jeder Periode ein Budgetdefizit resultiert. Das heisst, es braucht nicht zwingend Überschüsse um die Stabilität der Staatsfinanzen sicherzustellen. Entscheidend ist das Wachstum der Wirtschaft, denn bei steigender Wertschöpfung kann auch eine steigende Zinsbelastung gertragen werden.
Beachte: Die Defizitquote kann als Zufallszahl um einen Erwartungswert gewählt werden. Diese Option spiegelt die Situation wider, in der zum Beispiel die Neuverschuldung im Durchschnitt Null sein soll (Defizitquote = 0 einstellen), aber dieser Wert schwanken kann (Defizitvarainz>0 einstellen).
Literatur:
- Anmerkungen zur Schuldenbremse (On the Swiss Debt Break, in German), in Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 3/2004, pp. 491-501.
- The Swiss Disease: Facts and Artefacts, jointly with Yngve Abrahamsen, Roland Aeppli, Erdal Atukeren, Bernd Schips, Review of Economic Dynamics 8, pp. 749-758, 2005.
- Gutachten zu ausgewählten Problemen der Schuldenbremse (Report on Selected Problems of the Swiss Debt Brake, in German) Principal: Swiss Federal Ministry of Finance. Nov. 2002 - March 2003 (jointly with Rita Kobel Rohr, Bernd Schips, Daniel Lampart, Andres Frick, Michael Graff).
- Zum Umgang mit den «Corona-Schulden», 16 June 2020.