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Teil 3: COVID-19 mit Logitfunktion

Im Teil 3 der Serie soll eine Logit-Funktion an die Zahl der Infizierten angepasst werden. Passe dazu den Tag des Wendepunkts xW (auf x-Achse) und den Maximalwert der Infizierten a so an, dass das Modell sowohl die Gesamtanzahl der Infizierten als auch die Anzahl der Neuinfizierten am Tag x möglichst gut beschreibt. Dabei liegt der Wendepunkt bei perfekter Passung des Modells genau auf dem Tag, an dem am meisten Neuinfizierte auftreten. Bei den tatsächlich in den Zahlen auftretenden Schwankungen wird der Wendepunkt so zu legen sein, dass er in der Mitte des "Berges" der Neuinfizierten liegt. Ein weiterer Parameter der Logit-Kurve ist deren "Steilheit". Sie wird bestimmt durch den prozentualen täglichen Zuwachs, der den anfänglichen exponentiellen Anstieg charakterisiert. Dieser Wert lag in den ersten Märzwochen in Deutschland bei etwa 30 Prozent. Daraus ergibt sich ein Wachstumsfaktor b von 1.3. Bei Bedarf lässt sich dieser anpassen, nachdem das entsprechende Feld angeklickt wurde. Achte darauf, dass die Datenpunkte möglichst unsystematisch um die Graphen herum verteilt liegen. Weniger günstig ist es, wenn beispielsweise anfangs die Datenpunkte aller über dem Graphen und später alle darunter liegen; dann liegt eine systematische Abweichung vor.

Logit-Funktion zur Modellierung der Infizierten mit dem Corona-Virus in DEU